Neue Gedanken über Medaillen

 

Als inklusiver Wettkampf haben wir auch in der Gestaltung der Medaillen und Pokale einen anderen Weg eingeschlagen und bekennen Eigenheit und Anderssein:

1. Rettung Deiner Medaille vor der Schublade. Das Schmuckstück.
Die Medaille des Wettkampfes der Vielfalt soll für Dich ein Accessoire und Schmuckstück Deines Alltags sein, das Dich erinnert und begleitet.

2. Wir wollen eigene Farben!
Statt der üblichen Farbhierarchie Gold – Silber – Bronze erscheinen unsere Medaillen in den Farben Grün, Türkis und Blau. Diese Farben stehen außerhalb des Cups gleichwertiger zueinander.

Um das umsetzen zu können, suchten und fanden wir ein Unternehmen in Neumünster. Dieses Unternehmen veredelt Oberflächen und trägt einen sehr passenden Namen für das, womit es sich beschäftigt: Oberschicht. Im sympathischen Hause Oberschicht werden Produkte wie Brillen und Schreibgeräte für namhafte Marken beschichtet und veredelt. Seit kurzem auch Medaillen, nämlich die seltenen Wettkampf-der-Vielfalt-Medaillen.

Zur Umsetzung unserer Ideen benötigten wir Stahl statt Messing oder sonst gängiger Materialien. Besonderen Edelstahl, rostfrei. Sonst wäre die Beschichtung, so wie wir sie uns nach dem Entwurf unseres Designers Marc Simon vorstellten, nicht möglich gewesen.

Jede Medaille ist ein handgefertigtes Unikat

 

Nachdem die geprägten Stahlrohlinge endlich bei Oberschicht eintrafen, waren zunächst viele zusätzliche Arbeitsgänge für die Vorbereitung notwendig, bevor die eigentliche Beschichtung und Färbung erfolgen konnte.

Entgraten, Nachpolieren, Sandstrahlen und spezielle Reinigungsvorgänge hatte Deine Medaille bereits hinter sich, als sie dann endlich mit einem Titan ähnlichen Edelstahl beschichtet und durch Anodisierung gefärbt und nochmals gereinigt wurde. Zum Schluss folgte die Konfektionierung: Das Schlingen des gewachsten Bandes, die Anbringung des Verschlussteile, das Einlegen in den Samtbeutel.

Nutze Deine Medaille so, wie du möchtest!

 

Du kannst die Medaille um den Hals tragen, am Handgelenk, am Fußgelenk oder vielleicht hast Du eine ganz andere Idee. Absichtlich haben wir ein Stück des Bandes noch ein wenig aus dem Verschluss heraus schauen lassen, damit Du das Band leicht kürzen und neu knoten kannst. Um den mittigen Abstand der Medaille zwischen den Enden wieder herzustellen, kann der Knoten an der Medaille gelöst und neu ausgerichtet werden.

Handwerkliche Tipps

 

Um ein anderes Band durch die kleine Öse der Medaille zu fädeln, kann eine einfache Schlinge aus Zahnseide helfen: Führe zuerst die Schlinge aus Zahnseide durch die Öse. Führe durch diese Schlinge dann ein Ende des neue Bands und ziehe danach die Schlinge mit dem Band wieder zurück. Wir haben einen einfachen Knoten verwendet, den sogenannten Ankerstich. Hier wird er erklärt https://de.wikipedia.org/wiki/Ankerstich

Tipps zur Pflege

 

Wie Du sicher schon bemerkt hast, freut sich unsere besondere Färbung über jeden Fingerabdruck und bleibt ihm treu. Wenn Dich das stört,  kannst Du Fett, z. B. Vaseline oder ein wenig Öl verwenden und sie einreiben. Dabei verliert sie Glanz, ist aber trotzdem schön. Oder Du könntest z. B. einen Optiker sehr freundlich bitten, sie kurz – etwa 10 Sekunden – für Dich in einem Ultraschallbad zu reinigen. Das Band muss dazu nicht abgenommen werden. Das ist risikofrei.

Du hast zwei Medaillen?

 

Wir sind der Meinung, dass Du frei verfügen und auch einem anderen Menschen, der Dir lieb ist, eine Freude damit bereiten kannst. So wird der besondere Gedanke, der hinter unserem Inklusions-Cup steht, auf schöne Weise geteilt und die Geschichte weitergetragen.

Hast Du Ideen für uns? Oder vielleicht ein Bild?

 

Darüber würden wir uns sehr freuen! Sende uns Deine Anregungen oder ein Bild von Dir mit Deiner Medaille einfach an medaille@wettkampf-der-vielfalt.de. Das wäre toll!

 

Wir möchten noch Dank aussprechen

 

Wir bedanken uns sehr bei allen ehrenamtlichen Helfern, die uns bei der Konfektionierung der Medaillen und in den vielen anderen Arbeiten unterstützt haben. Besonderer Dank gebührt der Firma Oberschicht, die mit uns diesen experimentellen Weg gegangen ist und stets gute Laune bewahrte, wenn wir nervös waren und es zu verbergen suchten. Herzlichen Dank!